Firmen- und Produktnamen, griffige Phrasen für Werbekampagnen (z.B. „Geiz ist Geil“), Aktionen und Events, und vieles mehr finden selbstverständlich ihren Niederschlag in Internetauftritten,
die unter den entsprechenden Domainnamen (z.B. geizistgeil.de) zu erreichen sind. Je nach erforderlicher Reichweite (z.B. BRD, Europa, weltweit) müssen die Domains unter vielen verschiedenen
Domain-Endungen, so genannten Top Level Domains (TLD), registriert werden. Um Missverständnisse oder auch Missbrauch zu vermeiden, müssen auch ähnlich klingende Namen registriert werden sowie solche, die sich aus typischen Schreibfehlern ergeben. Dies verhindert nicht nur, dass ein potenzieller Kunde durch einen versehentlichen Buchstabendreher auf einer fremden Seite landet, es ist auch unter Sicherheitsaspekten (Stichwort: Phishing-Attacken) außerordentlich wichtig.
Das Ende vom Lied: Einige 1000 Domainnamen unter verschiedensten Domain-Endungen für unterschiedlichste Zwecke – teils langfristig ausgelegt, teils nur anfallweise für die Laufzeit einer Kampagne –, aus etlichen Unternehmensbereichen, verbunden mit einem unübersichtlichen Wust von formalen Anforderungen und Verfahrensmodalitäten.
- Wer überschaut da noch die Zahl der genutzten und notwendigen Domains?
- Wer hat noch den Überblick über die Kosten, die monatlich für die Unterhaltung der Domains anfallen?
- Wer weiß, wann eine Domain verlängert werden muss oder gekündigt werden kann?
- Und wer gewährleistet, dass dies auch fristgerecht geschieht?
- Welche Kosten entstehen, um die weltweite Einführung einer Marke durch die notwendige Registrierung geeigneter Domainnamen abzusichern?
- Sind überhaupt genügend der Marke entsprechende Domainnamen verfügbar?
- Wer hat die Kontrolle, wer wann welche Registrierung im Unternehmen initiiert hat?
- Wer verfolgt die Beschaffung belegter Domains, die übernommen werden sollen?


